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Consulting & Politik von Kantonsrat Roland Munz (SP, Zürich)

Willkommen

Roland MunzDas Leben ist zu kurz, um es einer einzigen Beschäftigung zu widmen. Darum liebe und lebe ich die ebenso kontrastreiche wie spannende Kombination ganz unterschiedlicher Betätigungsfelder. Schon vor meinem Studium der Kommunikation radelte ich als Fahrradkurier durch die Strassen von Stadt und Agglomeration Zürich. Das Politisieren war bereits in meinem Elternhaus alltägliche Beschäftigung.
Nun biete ich als Consultant Dienstleistungen in den Bereichen Treuhand und Kommunikationsberatung für KMU und Private an. Seit Jahren berate ich Unternehmungen in organisatorischen und finanziellen Angelegenheiten, für verschiedene Mandanten führe ich auch das Rechnungswesen. Doch wenn es die Zeit zulässt, fahre ich, gelegentlich am Freitagnachmittagen, noch immer gerne für den Veloblitz durch Zürich.
 

Abstimmungen vom 5. Juni 2016

Abstimmungsempfehlungen

Bund
  Initiative Pro Service PublicNEIN   Die verlockende Initiative birgt das grosse Risiko, Staatsbetriebe zu privatisieren. Das will ich nicht.
  Initiative Bedingungsloses GrundeinkommenJA   Weil zunehmende Automatisierung nach neuen, effizienten Systemen ruft. Zusammen mit anständigen Mindestlöhnen gäbe dies ein gutes System.
  Milchkuh-InitiativeNEIN("Verkehrsfinanzierungs-Initiative") Alle Verbrauchssteuern enthalten auch einen Teil Abgeltung für gute Rahmenbedingungen. Diese Initiative würde damit brechen und höhere allgemeine Steuern nötig machen.
  Gesetz zur FortpflanzungsmedizinJA2015 nahm das Volk den Verfassungsartikel an, wozu nun das Gesetz vorliegt. Es ist ausgewogen und bietet angemessenen Schutz für das ungeborene Leben.
  Asylgesetz-RevisionJASchnellere Verfahren sind im Interesse Aller - gerade auch der betroffenen Asylsuchenden, deren Rechte trotz kürzerer Fristen gestärkt werden.
Kanton Zürich
  Wählbarkeit Bezirksrichter*innenJAImmer mehr Einzelrichter*innen entscheiden zunehmend Komplexeres. Professionalisierung ist nötig.
Stadt Zürich
  Umbau Kongresshaus & TonhalleJA Modernisieren des Bestehenden statt grössenwahnsinnige Neubauten.
  Kongresshaus-StiftungJA .
  Pflegezentrum BombachJASchlicht und einfach weil die Erweiterung dringend nötig ist.
  Ausstieg aus der KernenergieJALogisch.
  Rationelle Verwendung Elektrizität, TeilaufhebungJA .
  Neue EWZ-VerordnungJA .
(Wo noch eine Begründung fehlt, folgt sie demnächst.)
Eine Anleitung zur gültigen Teilnahme an Wahlen und Abstimmungen gebe ich Euch hier:
www.rolandmunz.ch/wahlanleitung.php
 

 

Zum Geschäftsjahr 2015 der ZKB

Geschätzte Anwesende

Die Eckwerte zum Geschäftsjahr 2015 unserer Kantonalbank haben Sie gehört. Gerne unterstreiche ich deren Bedeutung für unseren ganzen Kanton und über seine Grenzen hinaus. Mit Übernahme der Swisscanto ist ein wichtiger Schritt vollzogen worden. Wichtig für die ZKB, wichtig für den Kanton Zürich, aber auch darüber hinaus. Alle übrigen Kantonalbanken können trotz fortschreitender Industriealisierung ihren jeweiligen Markt weiterhin mit attraktiven Fondslösungen aus Kantonalbankenerzeugung der Marke Swisscanto bedienen. Und sie bekommen dank dem gestaffelten Kaufpreis einen fairen Übernahmepreis bezahlt. Auch positiv ist, dass bei der Integration der Swisscanto weniger Menschen ihre Stelle verloren, als zunächst befürchtet. Selbstverständlich bleibt ein Stellenverlust für jeden Einzelnen tragisch, trotz anständigem Sozialplan. Jeder betroffenen Person wünschen wir daher viel Erfolg auf dem weiteren Berufsweg.

Mit Genugtuung nahm die SP Kenntnis davon, dass fast in jedem Punkt der Mitarbeitenden- Zufriedenheitserhebung eine Steigerung verzeichnet wurde. Klar, eine Bank ist zunächst einmal nicht nur Wohlfühloase. Doch wer sich am Arbeitsort geschätzt, ja sogar glücklich fühlt, ist motivierter, bringt bessere Leistungen und steht in schwierigen Momenten treuer zum Arbeitgeber. In diesem Sinne: Gratulation und weiter in diese Richtung.

Charakteristisch für die Bank des Zürcher Volkes ist ihr Leistungsauftrag. Allen lege ich dazu den Nachhaltigkeitsbericht ans Herzen, den sie von der Website der Kantonalbank herunter laden können. In der Aufsichtskommission weist die Bank jeweils aus, was sie jedes Jahr wofür im Leistungsauftrag aufgewendet hat. Wir begrüssen dies, betrachten die Beträge jedoch nicht unkritisch, denn die Abgrenzung ist nicht immer einfach: Wird beispielsweise ein Kulturinstitut unterstützt nur wegen des Leistungsauftrages, oder würde man es als PR-Massnahme auch sonst fördern? Wichtig ist, dass stets nach den gleichen Kriterien abgegrenzt wird, so dass sich die Entwicklung beobachten lässt. Und es ist klar: Unsere wachsende Kantonalbank in einem wachsenden Kanton muss in ihrem Engagement für den Leistungsauftrag mit dem Wachstum Schritt halten. Die Politik der ungefähr konstanten Gewinnausschüttung pro Kantonseinwohner ist daher richtig.

Einmal mehr ist zu erwähnen, dass unsere Kantonalbank erneut als sicherste Universalbank der Welt gerated ist. Spielt die erstklassige Sicherheit zusammen mit bestem Service und dem Alleinstellungsmerkmal des Leistungsauftrages der Bank des Zürcher Volkes, ergeben sich ihr gute Chancen für die Zukunft. Drei Elemente im Dienst höchster Sicherheit möchte ich hervor heben:
1. Motivierte, wachsame Mitarbeitende
2. ein durchgängig sauberes Geschäftsgebaren, und
3. gute Reglementierung des Marktes mit einer vertrauensschaffenden Aufsicht.
Gleich wie die Qualität der erbrachten Leistungen hat es jede Bank selber in der Hand, die ersten beiden Elemente zu erfüllen. Unsere Kantonalbank ist hier gut unterwegs.

Bei der Frage, was gute Regeln für den Finanzmarkt sind, wird es schwieriger. Leider kamen wir auch in diesem Jahr nicht darum herum, von neuen Rechtsstreitigkeiten zwischen anderen Banken und ausländischen Staatswesen zu lesen. Wo die freiwillige Bereitschaft zu konsequent korrekter Geschäftsausübung bei Einzelnen fehlt, entstehen Probleme für Alle. Alle, auch die vielen anständigen Beschäftigten im Finanzwesen, leiden unter dem beschädigten Ruf, den einzelne Exponenten verschulden. Darum braucht es griffige Regulierungen. Vorgaben sollen aber einerseits nicht unwirksam sein, andererseits auch nicht jene Banken übermässig treffen, die sich vorbildlich verhalten. So begrüsst die SP die angedachte Änderung der Eigenmittelverordnung des Bundes in ihrer Stossrichtung, doch auch da haben wir Inhalte entdeckt die viel kosten, aber wenig bringen. Beispielsweise macht es keinen Sinn, würde die Zürcher Kantonalbank gezwungen, neue Titel am Markt auszugeben, die im Notfall - allerdings erst nach beanspruchter Staatsgarantie - in Eigenkapital umzuwandeln wären. SO ist das schlicht kostspieliger Blödsinn, was die SP, in etwas anderen Worten, dem Bund auch geschrieben hat.

Geschätzte Anwesende;
wir alle warten auf ein Ende im US Steuerstreit. Dazu gibt es nur so viel zu sagen: Die Kommission ist von den Bankorganen stets gut informiert worden. Sofern wir im dereinst zu schliessenden Abkommen mit den Amerikanischen Behörden nicht andere Fakten lesen müssen, als wir sie in der AWU gehört haben, und sofern die zu erwartende Zahlung nicht fern des zu erwartenden Rahmens liegt, steht die SP weiterhin hinter den Personen in der heutigen Leitung unserer Bank! Dass früher einst, entgegen linken Forderungen, in der Branche im internationalen Geschäft heute allgemein als kritisch anerkannte Dinge üblich waren, daraus wollen wir der heutigen Führung keinen weiteren Strick drehen – sie hat ab 2008 wirksame Massnahmen umgesetzt.

Zusammenfassend: Die SP-Fraktion steht hinter der Zürcher Kantonalbank als selbständige Anstalt des Kantons im alleinigen Eigentum unserer ganzen Bevölkerung. Selbstverständlich dürfte sein, dass sich eine rein sozialdemokratische Bank in gewissen Punkten von der ZKB unterscheiden würde. Aber es darf ja noch etwas Raum zur Entwicklung bleiben.

Allen Mitarbeitenden auf allen Positionen darf ich den Dank der Sozialdemokratischen Fraktion des Kantonsrates aussprechen für ihren Einsatz zu Gunsten der Bank des Zürcher Volkes. Wir gratulieren Ihnen zum sehr guten Geschäftsergebnis 2015 und wir werden der Vorlage in allen Teilen zustimmen.

25.04.2016


Vielen Dank für Ihr Vertrauenl

2015 haben mich die Wählerinnen und Wähler mit einem grossartigen Ergebnis für eine weitere Amtszeit in den Zürcher Kantonsrat gewählt.
Dass ich dabei die meisten Stimmen aller Kandidierenden aller Parteien in Zürich Nord erhalten habe macht mich einerseits sehr dankbar für das grosse Vertrauen, ist mir andererseits persönliche Verpflichtung, mich weiterhin für die ganze Bevölkerung zu engagieren.

 

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